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    Jecken mögen’s deftig

    Quer durch die Republik wird dieser Tage Karneval gefeiert. Es wird geschunkelt, getanzt, gelacht, getrunken und geschlemmt. Kulinarisch gesehen geht es – von den typischen süßen Krapfen mit Füllung mal abgesehen – eher deftig und fleischlastig zu. Einige würden den Karneval gar als Völlerei bezeichnen. Weshalb? Das närrische Fest stand früher ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die christliche Fastenzeit. Dabei waren vor Ostern typischerweise Fett, Milch und Fleisch tabu. Also wurde vorher nochmal ordentlich zugelangt. Danach hieß es dann „carne vale“, was frei aus dem Lateinischen übersetzt „Tschüss Fleisch“ bedeutet. Soore Kappes ungerenander Ein typisch „kölsches“ Rezept, das zu Karneval besonders beliebt ist, ist Soore Kappes ungerenander, hochdeutsch: Sauerkrauteintopf.…

  • Rezepte,  Warenkunde

    Kohlsaison: Vom Weißkohl zum Sauerkraut

    Kohl und Kraut sind in Deutschland beliebte Wintergemüse. Passend zur Saison wurde an dieser Stelle bereits über den norddeutschen Liebling Grünkohl berichtet. Heute widmen wir uns dem botanisch artverwandten Weißkohl. Weißkohl hat, wie viele andere Sorten, von September bis März Saison. Wie seine Verwandten birgt auch der Weißkohl viele ernährungsphysiologische Vorteile: Er ist reich an Vitamin C, Zink, Magnesium und Kalium. Außerdem enthält der Kohl viele Ballaststoffe, macht deshalb satt und ist gut für die Verdauung. Sauerkraut Die bekannteste Verarbeitung von Weißkohl ist das Sauerkraut – im Ausland auch als „Nationalgericht“ der Deutschen bekannt. Sauerkraut wird aus Weiß- oder auch Spitzkohl hergestellt. Der Kohl wird in feine Streifen geschnitten oder…