• Fleischer-Geschichten,  Guter Genuss

    Meister werden – Jonas Jessen im Interview

    Jedes Jahr legen in Deutschland fast 400 Fleischergesellinnen und -gesellen ihre Meisterprüfung ab. Der Meisterbrief eröffnet engagierten Handwerksfleischern vielfältige Möglichkeiten, sich beruflich weiter zu entwickeln und aufzusteigen. Selbstständigkeit, Führungspositionen in Anstellung oder auch ein Studium – den frisch gebackenen Fleischermeistern stehen die Türen offen, sich beruflich zu entfalten. Doch was steckt eigentlich hinter dem Meistertitel und was kommt im Kurs und in der Prüfung auf die Absolventen zu? Größere Meisterschulen gibt es in Deutschland verteilt in Bayern, Hessen und Hamburg. Als Voraussetzung, an der Meisterprüfung teilzunehmen, gilt eine abgeschlossene Gesellenausbildung im Fleischerhandwerk. Auf die Teilnehmenden in den Meisterkursen kommen eine Reihe an Fach- und Praxisaufgaben zu, bei deren Lösung sie…

  • Guter Genuss,  Warenkunde

    Gelbwurst

    Der Wurstaufschnitt in der gelben Hülle ist besonders bei Kindern beliebt. Gelbwurst stammt aus Bayern und wird üblicherweise auf Brot oder Brötchen gegessen. Früher war die Wurst unter der Bezeichnung „Hirnwurst“ bekannt, da sie ursprünglich tatsächlich mit einem 25-prozentigen Anteil an Hirn hergestellt wurde. Heutige Rezepturen für die Brühwurst enthalten jedoch kein Hirn mehr. Metzgermeister verwenden stattdessen mageres Schweinefleisch. Ihren heutigen Namen hat die Gelbwurst von dem mit Safran gefärbten Darm, in den das Brät anfänglich gefüllt wurde. Heute verwendet man oft gelben Kunstdarm. Herstellung Wie bei allen Brühwürsten sind Frische und Qualität des verwendeten Fleisches für den unverwechselbaren Geschmack der Gelbwurst entscheidend. Den zarten Biss erhält die Wurst durch…