• Rezepte

    Suppe wie zu Großmutters Zeiten

    Besonders, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, freuen wir uns nach einem langen Spaziergang über eine warme, kräftigende Suppe. Ist diese dann noch selbst gekocht, ist die Vorfreunde auf Zuhause noch größer. Grundlage für viele Suppen, aber auch Eintöpfe und Soßen, ist eine kräftige Brühe – gekocht aus Gemüse und Knochen. Die bekommst du im Fleischerfachgeschäft deines Vertrauens. Solltest du in der Auslage keine Knochen sehen, frag‘ einfach gezielt nach: Knochen und Abschnitte landen im handwerklichen Fachgeschäft nicht in der Tonne. Denn Fleischermeister handeln ressourcenschonend und gehen wertschätzend mit dem Fleisch um, das sie verarbeiten. Frei nach dem Gedanken „From Nose to tail“ wird jeder Teil vom Tier verarbeitet.…

  • Warenkunde

    Biochemie in der Wurstküche: Warmfleischverarbeitung

    Fleisch von Schwein und Rind direkt nach der Schlachtung verarbeiten – das nennt man Warmfleischverarbeitung. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Methode, die ausschließlich im Fleischerhandwerk praktiziert wird. Weshalb? Nur im Fleischerhandwerk kann die schnelle Verarbeitung des Fleisches garantiert werden. Fleischereien, deren betriebliche Organisation die Verarbeitung von Warmfleisch zulässt, erfüllen deshalb verschiedene Kriterien: Sie sind regional verankert und pflegen kurze Transportwege von der Schlachtung in die Wurstküche. Traditionelle Methode Der Ursprung der Warmfleischverarbeitung liegt schon länger zurück: Sie stammt aus einer Zeit, in der Hausschlachtungen noch gang und gäbe waren und eine verlässliche Kühlung die Ausnahme war – das Tier musste nach der Schlachtung in kürzester Zeit verarbeitet werden.…