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    Rheinischer Sauerbraten

    Auch drei Wochen nach den närrischen Feiertagen haben wir noch nicht genug von der rheinischen Küche. Gefeiert wird die fünfte Jahreszeit traditionell mit der Wurstspezialität Flönz oder mit dem deftigen Sauerkrauteintopf Soore Kappes ungerenander. Über den größten Klassiker haben wir jedoc noch gar nicht berichtet: Den rheinischen Sauerbraten. Das Besondere am Sauerbraten ist, dass er vor dem Garprozess bereits durch Beize vorbehandelt und mürbe gemacht wird. Früher wurde bei der rheinischen Variante Pferdefleisch verwendet – heute nimmt man in der Regel Rindfleisch. Folgendes Rezept braucht viel Zeit zur Vorbereitung und ist deshalb genau das Richtige für ein besonderes Sonntagsessen mit Freunden und Familie. Zutaten Für 6 Personen Semmelknödel (2 pro…

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    Jecken mögen’s deftig

    Quer durch die Republik wird dieser Tage Karneval gefeiert. Es wird geschunkelt, getanzt, gelacht, getrunken und geschlemmt. Kulinarisch gesehen geht es – von den typischen süßen Krapfen mit Füllung mal abgesehen – eher deftig und fleischlastig zu. Einige würden den Karneval gar als Völlerei bezeichnen. Weshalb? Das närrische Fest stand früher ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die christliche Fastenzeit. Dabei waren vor Ostern typischerweise Fett, Milch und Fleisch tabu. Also wurde vorher nochmal ordentlich zugelangt. Danach hieß es dann „carne vale“, was frei aus dem Lateinischen übersetzt „Tschüss Fleisch“ bedeutet. Soore Kappes ungerenander Ein typisch „kölsches“ Rezept, das zu Karneval besonders beliebt ist, ist Soore Kappes ungerenander, hochdeutsch: Sauerkrauteintopf.…