Rezepte

Deftiger Herbst: Rinderbraten

„Es wird mit Recht ein guter Braten/ gerechnet zu den guten Taten“, sprach schon Wilhelm Busch (1832-1908), deutscher Schriftsteller, Maler u. Zeichner.

Das Zitat passt perfekt in die kalte Jahreszeit: Es beschreibt das wohlige Gefühl, das einen überkommt, wenn man ein mit Liebe und Mühe zubereitetes Gericht genießt. Eins steht nämlich fest: So ein Braten braucht Zeit und ist nichts für die schnelle Küche. Umso besser eignet sich unser heutiges Rezept für den zweiten Lockdown. Wir alle müssen einen Gang runterschalten und können das Zu-Hause-Kochen wieder für uns entdecken. Hochwertiges Rindfleisch erhältst du wie gewohnt im Fleischerfachgeschäft in deiner Region – trotz anhaltender Krise ist das Fleischerhandwerk für dich da!


Rinderbraten mit Schmorgemüse

Für 4 bis 5 Personen

Zutaten

1,5 kg Rinderbraten (z.B. Tafelspitz)

6 große Schalotten

4 Möhren

2 Petersilienwurzel

1 EL Butterschmalz

600 ml Rinderbrühe

400 ml trockener Rotwein

1 EL Tomatenmark

2 Lorbeerblätter

1 TL Wacholderbeeren

Rosmarinzweig

Salz

Pfeffer

Küchengarn


Braten präparieren

Damit der Rinderbraten beim Garen eine schöne Form behält, kannst du ihn mit Küchengarn binden. Um den Braten zu binden, umwickelst du ihn an einer Seite mit dem Garn und sicherst die Stelle mit einem Doppelknoten. Achtung: Die Schlaufe soll fest, aber nicht zu fest sein und nicht in das Fleisch einschneiden! Nun umwickelst du den Braten komplett mit mehreren Schlaufen im Abstand von ca. 2 cm. Unter dem Garn kannst du z.B. noch Kräuter wie Rosmarin anbringen. Schließlich ziehst du den Faden einmal diagonal über den Braten und verknotest ihn fest mit dem Fadenanfang.


Zubereitung des Bratens

Den gebundenen Braten runderherum salzen und pfeffern. Das Fleisch dann von allen Seiten in einem großen Bräter in Butterschmalz scharf anbraten. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und zur Seite stellen.

Das Gemüse (Schalotten, Möhren und Petersilienwurzel) in mundgerechte Stücke schneiden und im Bratensud und unter Zugabe des Tomatenmarks anbraten. Das Gemüse mit der Rinderbrühe und dem Rotwein ablöschen. Die Wacholderbeeren andrücken und zusammen mit den Lorbeerblättern hinzugeben. Das Fleisch wieder in den Bräter geben und alles zusammen bei 180 Grad mit geschlossenem Deckel 2,5 Stunden garen.

Zubereitung der Sauce

Nach Ende der Garzeit den Braten aus dem Bräter nehmen und abgedeckt (z.B. mit Alufolie) beiseitestellen. Den Sud durch ein Sieb in eine Pfanne geben. Dabei kannst du das Gemüse entweder auffangen, um es als Beilage zu reichen, oder einfach durch das Sieb passieren, um die Sauce anzudicken. Die Sauce in der Pfanne einköcheln lassen, ggf. mit etwas kaltem Wasser und Speisestärke binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Braten anschneiden und mit Beilagen deiner Wahl und der Sauce servieren. Wer’s klassisch mag, kann als Beilage Knödel und Rotkohl reichen. Auch das Schmorgemüse schmeckt als Beilage oder aber du kombinierst den Braten mit saisonalem Kürbis aus dem Ofen und Mangold-Ingwer-Salat.


Einfach gut genießen – Dein Fleischerhandwerk

 

 

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