Warenkunde

So geht bewusster Fleischkonsum

Die Wurststulle am Morgen, das Hühnerfrikassee am Mittag, Bratwurst und Steak beim abendlichen Grillen – solche Tage kennst du sicher auch. Pro Kopf verzehren wir Deutschen jährlich ca. 59,5 kg Fleisch und 29,4 kg Fleisch- und Wurstspezialitäten. Diese Zahlen und das Thema „Wohl des Tieres“ rufen Diskussionen rund um „bewussten Fleischkonsum“ auf den Plan. Damit einher gehen viele Fragen: Heißt bewusst konsumierten gleich Verzicht? Worauf sollte ich bei der Qualität achten? Woran erkenne ich Fleisch- und Wurstspezialitäten, die von artgerecht gehaltenen Tieren stammen und muss ich dafür ein kleines Vermögen ausgeben?

Zunächst einmal: Um bewusst Fleisch zu konsumieren, muss du nicht automatisch auf dein Wurstbrot verzichten. Es kommt aber darauf an, was und wo du einkaufst. Der Dschungel an industriell hergestellten Angeboten im Supermarkt ist riesig – doch Qualität und Transparenz sind dort nicht immer gegeben.

Deutschlands Fleischermeister geben bewusstem Fleischkonsum ein Gesicht

Drei Faktoren machen das Fleischerfachgeschäft in deiner Region zum idealen Partner, wenn es um bewussten Fleischkonsum geht.

1. Wohl des Tieres

Schon heute sind die Ansprüche an das Wohl des Tieres im Fleischerhandwerk hoch. Das hat einerseits ethische Gründe und liegt andererseits an den hohen Qualitätsansprüchen im Handwerk. Dadurch kommt es zu einer Win-Win-Situation: Fleischermeister haben Respekt vor der Ressource Fleisch – sprich vor den Tieren als Lebewesen, deren Schlachtung und Verarbeitung. Andererseits wirken sich gute Bedingungen für die Tiere enorm auf die Fleischqualität und den Geschmack aus. Eine Befragung des Deutschen Fleischer-Verbands zeigt, wie relevant das Thema ist: Fleischerbetriebe beschreiben das Wohl der Tiere als besonders wichtig und bereits die Hälfte der Betriebe ist diesbezüglich sehr gut aufgestellt.

2. Regionalität

Fern ab von verpflichtenden Angaben oder Siegeln ist der persönliche Kontakt zum Landwirt im Fleischerhandwerk das wichtigste Tool, um das Wohl der Tiere zu steigern. Durch die Nähe zu regionalen Landwirten kann der Fleischer Einfluss nehmen auf eine tiergerechte Haltung und Fütterung, kurze Transportwege ohne Stress sowie eine kontrollierte Schlachtung. Viele Betriebe werben aufgrund dieser regionalen Beziehungen auch mit der Herkunft des Fleisches – so schaffen sie Transparenz, damit du guten Gewissens genießen kannst.

3. Geschmackserlebnisse zu fairen Preisen

Qualität hat ihren Preis – ganz klar! Aber sie zahlt sich auch aus. Vom Einkauf im Fleischerfachgeschäft profitierst nicht nur du sondern auch der Landwirt, der die Tiere zu einem fairen Preis an den Fleischer abgibt. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze geschaffen und Menschen aus deiner Region leisten eine hochwertige Arbeit in einem handwerklichen Betrieb. Für dich selbst gibt es den schmackhaftesten Vorteil: traditionell, regional und fair hergestellte Fleisch- und Wurstspezialitäten. Darüber hinaus kannst du dich im Fleischerfachgeschäft persönlich beraten lassen und portionsgerecht einkaufen. So verschwendest du weniger Lebensmittel – am Ende hast du vielleicht sogar noch gespart!

Mehr zu den Maximen, nach denen Deutschlands Fleischermeister handeln erfährst du im Leitbild des Deutschen Fleischer-Verbands. Fleischerbbetriebe, die diesem Leitbild folgen, erkennst du an der roten f-Marke.


Einfach gut genießen – Dein Fleischerhandwerk

 

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