Fleischer-Geschichten,  Guter Genuss

Tradition hat einen Namen: Bernhard Huber

Wenn in Jesenwang von gutem Fleisch, handwerklicher Qualität und Familienzusammenhalt die Rede ist, fällt ein Name fast immer: Bernhard Huber. Seit 1935 steht die Landmetzgerei Huber im Landkreis Fürstenfeldbruck für ehrliches Metzgerhandwerk. Mittlerweile führt der Jüngste der Hubers den Familienbetrieb in vierter Generation – gemeinsam mit seiner Frau Lea, die ebenfalls Fleischermeisterin ist.

Neuer Schwung im Traditionsbetrieb

Bernhard, der Vierte in der Reihe der Metzgermeister mit diesem Namen, hat 2024 die Leitung übernommen. Doch die Weichen in Richtung Moderne wurden schon zuvor gestellt. „Wir wollten zeigen, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sind“, sagt Lea Huber. Eine neue Website, ein moderner Markenauftritt und ein regelmäßiger Kunden-Newsletter verbinden das Handwerk mit zeitgemäßer Kommunikation. Zugleich bleibt das Fundament unverändert: Regionalität, Qualität und Nähe zu den Kundinnen und Kunden.

Regionale Herkunft und kurze Wege

Die Landmetzgerei Huber schlachtet und verarbeitet ausschließlich Tiere aus kontrolliertem, regionalem Bezug. Die Schweine stammen von einem Landwirt aus Mammendorf, die Rinder von einem Hof in Aich – kurze Wege, gesunde Fütterung und eine respektvolle Haltung sind selbstverständlich. „Wir wissen, wo jedes Tier herkommt, und wir wissen, wie es gelebt hat“, betont Bernhard Huber. Diese Haltung zieht sich durch den gesamten Betrieb: vom Schlachthof über die Wurstküche bis in den Verkaufsladen an der Grafrather Straße.

Lea und Bernhard Huber bekommen ihre Rinder von einem Hof in Aich

Handwerk mit Geschmack

Im Laden erwartet die Kundschaft eine Vielfalt an hausgemachten Fleisch- und Wurstspezialitäten, gefertigt in der eigenen Produktion, mit handwerklichem Können und kreativer Rezeptur. Darunter auch die Spezialität der Hubers: der Amperlandschinken. Für diese Delikatesse werden ausschließlich Schweine, die im Amperland aufwachsen und mit gentechnikfreiem Futter versorgt werden, verwendet. Für den Schinken werden ausgewählte Teile des Schweineschlegels mit einer besonderen Schinkenlake nach geheimer Rezeptur gespritzt und in die ihm die typische Form gebenden Netze eingespannt. Durch das anschließende Kochen und Räuchern auf Glimmrauch entsteht der unverwechselbare Geschmack des Amperlandschinkens. Ergänzt wird das Angebot durch täglich wechselnde Mittagsgerichte sowie den Partyservice, der eine feste Größe in der Region geworden ist.

Nachwuchs fördern, Zukunft sichern

Dass die Hubers ihr Handwerk lieben, zeigt sich nicht nur im Sortiment, sondern auch in ihrem Engagement für den Nachwuchs. Lea und Bernhard Huber bilden selbst aus – und das mit Erfolg: Einer ihrer Auszubildenden wurde 2024 Deutscher Meister im Fleischerhandwerk. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, dass unser Beruf Zukunft hat – und dass echtes Handwerk stolz machen darf“, sagt Bernhard Huber.

Foto: Bernhard & Lea Huber


rote f-Marke des Deutschen Fleischer-Verbandes

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