Mobile Verkaufsmodelle erleben ein Comeback – und werden technologisch neu gedacht. Metzger Thomas Eisele zeigt, wie sich Wochenmarktgeschäft, hohe Kundenbindung und ein autarkes Energiesystem wirtschaftlich verbinden lassen. Als Alfons Eisele 1972 seine Familienmetzgerei in Ostrach im oberschwäbischen Landkreis Sigmaringen gründete, war ihm eines bereits bewusst: Sein beengter Unternehmensstandort inmitten der 7000 Einwohner zählenden Gemeinde würde sich wahrscheinlich nicht zu einem Einkaufs-Hotspot mit hoher Kundenfrequenz entwickeln. Deshalb entschied sich der Fleischermeister von Beginn an für die Beschickung von Wochenmärkten. Seine Prämisse lautete: „Meine Kunden brauchen nicht zu mir zu kommen. Ich gehe dorthin, wo sie sind.“ Die Eiseles zogen zwar 1984 mit ihren Produktionsräumen in neue, größere Gebäude am Ostracher Fabrikweg…
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Andreas Dreymann: Bio-Fleischer aus Überzeugung
Wer Andreas Dreymann begegnet, merkt schnell: Hier steht jemand, dem es um mehr geht als ums Verkaufen. Der Niedersachse, aufgewachsen als Sohn eines Fleischermeisters im harznahen Osterode, lebt seit 30 Jahren für die Bio-Szene – und bezeichnet sich selbst als Biofleischaktivist. „Ich wollte immer schon hochwertige Lebensmittel herstellen“, sagt Dreymann. Dieser Satz ist das Fundament, auf dem die Metzgerei Dreymann steht – und auf dem sie seit über zwei Jahrzehnten gewachsen ist. Vom Lehrling zum Bio-Fleischer Den Grundstein legte das väterliche Handwerk: Andreas Dreymann erlernte das Fleischerhandwerk im elterlichen Betrieb, verfeinerte seine Fertigkeiten im Hamburger Fleischgroßhandel und fand schließlich bei der Hamburger Bio-Metzgerei Fricke seinen entscheidenden Impuls – die Grundsätze…





