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Pass auf, es ist ein Spidersteak!

Die gute Nachricht: Es gibt immer zwei Spidersteaks. Genau genommen ist das allerdings auch schon die schlechte Nachricht, denn damit zählt dieses Teilstück zu den Raritäten unter den Rindfleisch-Zuschnitten – zumal jedes Steak maximal 400 g auf die Waage bringt. Seinen Namen verdankt es seiner spinnennetzartigen Marmorierung. Manchmal wird es auch Fledermaus-Steak genannt.

Das Kachelfleisch vom Rind

Das Spidersteak ist die Auflage vom Schlossknochen (Beckenknochen). Diese Muskelpartie aus der Keule wird verhältnismäßig wenig beansprucht, weshalb das Fleisch besonders zart ist. Nach einer Reifezeit von etwa drei Wochen, eignet es sich hervorragend zum Kurzbraten und Grillen. In der Zubereitung ist es ähnlich wie ein Flanksteak zu handhaben.

Beim Schwein wird dieses Teilstück als Kachelfleisch bezeichnet. Beide „Special Cuts“ wurden früher häufig verkannt und zur Hackfleischherstellung verwendet. Erst in den vergangenen Jahren erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Mitunter fragen mehr und mehr Verbraucherinnen und Verbrauchern nach sog. New Cuts, weil sie ein neues aromatisches Geschmackserlebnis bieten.  

Unbedingt vorbestellen

Lust, Spidersteak zu probieren? Aufgrund des Seltenheitswerts solltest du es unbedingt bei deinem Fleischer des Vertrauens vorbestellen.


EinfacEinfach gut genießen – Dein Fleischerhandwerk

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